Träger: Vivendsion | Universität Göttingen
Zielgruppe: Studierende aus Deutschland, Bürger der Region Göttingen
Vivendsion-Auftrag: Initiierung, Koordination, Durchführung
Turnus: 2004
Folgeprojekte: 2. Göttinger Medienforum (2005)
Zusammenfassung:
Wie wollen wir lernen? Wie wollen wir arbeiten? Wie wollen wir zusammen leben? Für welche Utopien lohnt es sich zu kämpfen? Alles scheint heute möglich - doch müssen wir nur wollen?
Über mehrere Tage konnte in Workshops über die drängensten Probleme unserer Zeit diskutiert werden - gemeinsam mit Experten aus Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Medien.
4 Plattformen: Ein Fotowettbewerb, Eine Kinofilmreihe, Ein Rockkonzert und eine fünftägige interdisziplinäre Konferenz ergaben Müssen Nur Wollen - einen experimentellen Zukunftskongress in der Mitte Deutschlands. Über 800 Gäste besuchten zusammen über 20 Einzelveranstaltungen, die von unter der Regie von Studierenden vorbereitet wurden.
Die Ergebnisse wurden in Form von Ausstellungen und Präsentationen veröffentlicht.
Programmpunkte:
Plattform 1 Fotowettbewerb
Im Vorfeld des Kongresses läuft ein Fotowettbewerb zum gleichnamigen Thema „müssen nur wollen“. Bis zum 1. Juni können junge Menschen Fotos einreichen, die auf dem Kongress ausgestellt und prämiert werden. Außerdem läuft während des Kongresses ein Fotoworkshop zum Thema.
Partner: Olympus
Zeitrahmen: ab jetzt bis 1.6 und Ausstellung während des Kongresses
Plattform 2 - Kino
Die Eröffnung des kulturellen Rahmenprogramms startet im Vorfeld mit eine Serie von Kinofilmen, die sich inhaltlich auf das Kongressthema beziehen.
Partner: Lumiere Kino Göttingen
Zeitrahmen Mai/Juni (1. Termin: 3.Mai)
Plattform 3 - Musikfestival
Zur Eröffnung des Kongresses findet am Wochenende ein eintägiges Musikfestival mit überregionalen und lokalen Bands statt.
Partner: „Dumm rockt gut“ Studierendeninitiative
Zeitrahmen 19. Juni
Plattform 4 „müssen nur wollen“ Ein utopischer Kongress
Als „Patchworkveranstaltung“ wird es während des Kongresses eine abwechslungsreiche Mischung verschiedenster Programmpunkte zum Thema „müssen nur wollen“ geben vom Theaterstück bis zum ZEIT-Chancen-DIALOG.
Punkt A Ich habe einen Traum / Wir haben einen Traum…
Für welche Utopien lohnt es sich noch zu kämpfen? Dieser Frage wollen wir einen „Speakers Corner“ widmen, zu dem wir Einzelpersonen und Gruppen (wie attac) einladen, ihre Vision, ihren persönlichen „Traum“ zu erzählen, für den es sich noch oder wieder zu kämpfen lohnt. Das Publikum ist aufgefordert, die einzelnen Ideen zu kommentieren. Diese einzelnen halbstündigen Programmpunkte werden sich über den gesamten Kongress in losem Abstand reihen.
Zu diesem Programmpunkt können sich auch Gruppen und Einzelpersonen selbst mit einem kurzen Expose über unsere Internetseite für eine Einladung bewerben.
Punkt B Zukunftsworkshops „Univolution“ / „Google your life“
Wie wollen wir lernen? Wie wollen wir arbeiten? Wie wollen wir zusammen leben? Zu diesen Fragen sollen moderierte Zukunftsworkshops stattfinden, an deren Ende konkrete bis visionäre Ergebnisse in verschiedenen Präsentationsformen stehen.
Anmeldung erforderlich.
Punkt C Dialoge / Zeit-Chancen-Dialog
Wir können alles schaffen doch müssen wir nur wollen? Zu verschiedenen aktuellen Themen sollen offene Diskussionsrunden mit Experten aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft stattfinden manche als öffentlicher Abschluss eines Zukunftsworkshops.
In Zusammenarbeit mit der ZEIT ist ein Chancen-Dialog zur Zukunft der deutschen Hochschulen geplant.
Unter dem Arbeitstitel „Korrekturen an der schönen neuen Welt - Wie wollen wir leben?“ ist eine prominent besetzte Abschlussveranstaltung geplant.
Punkt D Theater
Eine eigens für den Kongress entworfene Produktion des Flinntheaters zum Thema „müssen nur wollen“: Gitty Google.
Das Impro-Theater Göttingen entwirft ein spezielles Programm zum Thema Zukunft.
Punkt E Debattierclub-Battle
Der Göttinger Debatten-Club lädt zum Utopien-Battle.
Punkt F Utopien-Schreiben
Am Anfang steht die literarische Utopie. Eine Gruppe kreativer Schreibkünstler wird auf dem Kongress live eine Utopie „schreiben“. Zum Ende der Kongresses wird sie über Großprojektoren der Öffentlichkeit präsentiert.
Punkt G Fotoworkshop
In Zusammenarbeit mit Olympus.
Punkt H „Mittsommernach" (Kreativtag)
Die Zukunft vor dem Frost? Zum symbolischen Datum der Mittsommernacht am 21. Juni zur Mitte der Kernveranstaltung soll ein Open-Air Spektakel mit Lesungen, Theater, Workshops und Musik zum Thema stattfinden.
Punkt I Markt der Möglichkeiten
Gruppen insbesondere Sponsoren und Partnern wird im zentralen Veranstaltungsbereich eine Präsentationsfläche geboten. Hier findet auch die zentrale Rezeption und die Open-Space Serie „Ich habe einen Traum“ statt.
Ressourcen:
Homepage Müssen Nur Wollen
Folgeprojekt: Göttinger Medienforum
Dokumentation/Evaluation (auf Anfrage)

Weitere Mitveranstalter:
ZIM - Zentrum für interdisziplinäre Medienwissenschaft
ZEIT Chancen DIALOG
Lumiere Kino
Apex Galerie
Olympus Deutschland
Medienpartner:
die tageszeitung
DIE ZEIT
Förderer:
Universitätsbund Göttingen e.V.
asta Göttingen
Einbecker AG
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